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Die Probleme der Schweizer Musikindustrie werden grosszügig unter den Tisch gewischt. Doch nun setzen Szenekenner an diesem Punkt ein Zeichen. Unter dem Schwerpunktthema «Pop not dead? Popmusik in der Krise, Chancen der Popmusik» findet am 11. und 12. April das m4music-Festival statt. Passend dazu erscheint am 1. April der Swiss Music Guide 2003.
Mainstream-Sound hallo, guter alter Rock ade? Die Veränderungen in der Musikszene lassen sich nicht leugnen und nicht weiterhin übersehen. Die Krise der Musikbranche beginnt beim CD-Brennen und dem Traum berühmt zu sein. Bleibt zwischen Marketingstrategie und dem Styling das Herzblut auf der Strecke? Die Schweizer Musikszene schwimmt ganz klar dem Trend der hochgejubelten Superstars hinterher und ist auf dem besten Weg dazu, den «spezielleren» Musikschaffenden die Chance zu verbauen.
Wie geht es also weiter? Wie sehen die Stars von morgen aus? Was tun die Schweizer Medien für die Schweizer Musik? Was tut sich in der Radioszene? Wie sieht die Zukunft der Plattenlabels aus? Welche Bedeutung hat die Digitalisierung für die Musikindustrie? Welche Wege aus der Krise gibt es?
Schweizer Medienschaffende und Szenekenner machen sich Gedanken über die Krise, in der die Musikszene steckt. Einerseits vertiefen sie die aktuellen und zum Teil brisanten Fragen in der neusten Ausgabe des Swiss Music Guides, zum andern diskutieren Fachpersonen am m4music-Festival vom 11. und 12. April über die Pop-Misere.
Swiss Music Guide 2003
Der Swiss Music Guide 2003, der am 1. April erscheint, ist mit seinen über 4000 aktuellen Adressen, von Labels, Record Shops, Production Tools, Media, Booking Agecies, Locations, Events, Music Schools, Cultural Associations und Artists ein nützliches Nachschlagewerk für Musikinteressierte. Neben den wertvollen Kontaktmöglichkeiten bietet der Branchenführer auch eine Artikelsammlung zum Schwerpunktthema des M4Music-Festivals «Pop not dead? Popmusik in der Krise, Chancen der Popmusik». In deutscher, französischer und englischer Sprache zeigen erfahrene Fachjournalisten und Musikreporter unverblümt die Problemzonen der Musikszene auf, legen Standpunkte der Musikszene und -industrie dar, regen mit ihren leichtverständlichen Berichten zum Nachdenken an und liefern die Diskussionsbasis für das M4Music-Festival 2003.
M4music-Festival 2003
Das zweitägige Popmusikfestival, das am 11. und 12 April im Volkshaus Zürich stattfindet, teilt sich in die Sparten Conference, Demotape-Clinic, Contact-Lounge und Live-Festival auf. So wird aus m4music eine Info- und Kontaktplattform, durch die sich Türen öffnen und Chancen ergeben. An der Conference diskutieren Experten unter anderem über den wirtschaftlichen sowie den künstlerischen Aspekt der Musikbranche und analysieren zudem auch die musikalischen Entwicklungen unserer Nachbarländer. Doch m4music bietet nicht nur die Möglichkeit über Fakten zu diskutieren.
Im Rahmen des Festivals wird an diesen zwei Tagen auch die Demotape-Clinic durchgeführt. Die Jury wählt aus den bis zum 15. März 2003 eingesendeten Demos voraussichtlich 100-200 Einsendungen aus. Diese werden an den beiden Musiktagen über das Saal-PA abgespielt und von Musikprofis live kommentiert.
Aus den vier Kategorien Rock, Electronic, Dance und Urban werden zudem jeweils drei Newcomer für den internationalen Diesel-U-music-Award nominiert. Fast im gleichen Atemzug können sich die Artists in der Contact-Lounge unter anderem über rechtliche Aspekte und wichtige Kontakte im Musikbusiness informieren.
Am m4music-Event wird jedoch nicht nur geredet. Es wir ebenfalls kräftig gerockt, gerapt, und aufgelegt.
In den Sparten Hip-Hop, Singers&Songwrites, Rockers, Diesel-U-Music-Awards Night, Electronic-Lounge und Electonic Live sind namenhafte Künstler und noch Geheimtipps live on stage zu erleben. Ein Highlight des Festivals bildet sicher die Diesel-U-Music-Awards Night, in dessen Rahmen «The Young Gods» ihr neues Album vorstellen werden. Das Live-Festival bietet nicht nur einen Einblick in die unterschiedlichsten Musikstile sondern ist auch die Gelegenheit Nachwuchstalente und neue Vorlieben zu entdecken.
Auch wir von blacksheep.ch wollen natürlich wissen, welche Auswirkungen die künstlerischen und wirtschaftlichen Veränderungen auf die Musikszene haben und werden in der nächsten Ausgabe, die ab dem 1. Mai online ist, ausführlich über das m4music-Festival berichten.
Mehr Infos:
http://www.m4music.ch
www.swissmusicguide.ch
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