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Konzert in der Roten Fabrik in Zürich (Fredi)
Attention: I
mmortal Technique on stage!

Immortal Technique ist aus meiner Sicht einer der besten und realsten MCs der Welt. Was er in seinen Texten aussagt, stellt ¾ der HipHop-Szene in den Schatten!

Er ist ein Mensch, der sich sehr viele Gedanken über das Leben und die Welt macht und diese dann aufschreibt und knallhart rappt. Ihm zuzuhören ist reinster Genuss!

Es ist ihm scheissegal ob seine Lieder auf dem ersten oder letzten Platz in den Charts sind. Wichtig ist für ihn, dass er hinter seinen Texten stehen und andere Leute mit seiner Musik ansprechen und zum nachdenken bewegen kann.

Dass ihm das ausgezeichnet gelingt bewies sein Konzert in der Roten Fabrik. Ich hätte nicht gedacht, dass ein „underground“-Rapper aus den USA an einem Donnerstagabend so viele Leute mobilisieren kann.

Als ich am Eingang der Roten Fabrik in Zürich anstand um in die Halle zu gelangen hörte ich um mich herum fast jeden Dialekt der Schweiz, was heissen will, dass die Leute von überall aus der Schweiz anreisten um dieses „Lyrische Wunder“ ja nicht zu verpassen. Auffallend war auch das Durchschnittsalter der Konzertbesucher. Es war um einiges höher als an anderen HipHop-Konzerten und man sah im Publikum auch namhafte Schweizer Rapper wie beispielsweise Greis oder Black Tiger.

Ausserhalb der Konzerthalle sah man immer wieder kleine Grüppchen die Beatboxten, rappten und freestylten. Es waren also an diesem Abend viele Leute anwesend, die selber aktiv in der Szene tätig sind für die HipHop nicht gleich BlingBling, Cash, Cars and Bitches ist. Dies freute mich extrem und brachte meine Laune in Topform.

Nun komm ich aber zu Immortal Technique und seinem Konzert. Es war Phänomenal. Es war unglaublich wie er die Verbindung zum Publikum aufbauen konnte und den ganzen Saal zum toben brachte. Die meisten Leute kannten die Texte der Lieder auswendig und schrien lauthals mit.

Einmal hörte Immortal Technique mitten in einem Lied auf zu rappen weil sich zwei Streithähne im Publikum in die Haare gerieten. Er machte ihnen klar, dass die Leute hier sind um zu feiern und nicht um zu streiten und wenn sie nicht seiner Meinung seien sollten sie das Konzert sofort verlassen. - Für diese Intervention erntete er tosenden Applaus.

Kurz darauf zog er sich aus dem Rampenlicht zurück und überliess die Show seinem DJ. Es folgte eine Scratch-Show vom feinsten. Ich habe schon lange keinen DJ mehr gesehen, der technisch so versiert ist.

Dann meldete sich Immortal Technique wieder zu Wort. Er brachte viele politische Lieder und forderte die Leute auf, nicht blind durch ihr Leben zu laufen, sondern die Augen zu öffnen und etwas gegen das „böse“ auf dieser Welt zu unternehmen. So beendete er sein erstes Konzert in der Schweiz und ich hoffe es war nicht das letzte!

Für alle Leute, die diesen Bericht gelesen haben und die Musik von Immortal Technique nicht kennen. Kauft euch unbedingt das Album „Revolutionary Vol. 2“.

Ihr könnt es euch natürlich auch im Internet runterladen wie es Immortal Technique am Konzert gesagt hat. Es ist ihm eigentlich egal, wenn die Leute seine Musik brennen oder runterladen; Hauptsache die Message in seinen Liedern verbreitet sich auf der Welt. Besorgt euch dieses Album und lasst euch in den Immortal Technique-Bann ziehen, ihr werdet es auf keinen Fall bereuen!

Word!


Mehr Informationen:
www.immortal-technique.com