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Das 4. Murianer Bandfestival fand dieses Jahr am 3. Mai statt. In einer zu einem Partygebäude umfunktionierten Scheune trat neben Everett, Predominant Lunatics, "Mäggi und die Brigitten" und Nutmeg Mill auch, wie jedes Jahr, Pämpsrämpel auf und vermochte auf drei Stockwerken die Masse zum feiern zu bringen. Die seit 1997 existierende Nachwuchsband aus Muri war unter folgendem Lineup auf der Bühne zu sehen: Mario Ineichen (21, Gesang, Geige, Gitarre), Roman Kägi (19, Schlagzeug, Gitarre), Sebastian Bütler (19, Bass, Akkordeon) und Manuel Kägi (21, Gitarren). In ihrer kurzen, aber beachtlichen musikalischen Schaffenszeit gelang es Pämpsrämpel, einige grosse Erfolge zu feiern, wie Beispielsweise den Sieg beim Zuger Nachwuchswettbewerb 1998 oder etwa im Jahr 2000 der Gewinn des «SwissTop-Award 2000» von Schweizer Radio DRS. Und seit März 2002 ist auch ihr erstes Album "Still Water" im Handel (Fredi berichtete). Die Location war wirklich einladend eingerichtet. Die Gebälke der alten Scheune gaben dem Anlass ein heimeliges, warmes Flair. Bei den drei Bars konnte man sich nicht nur mit verschiedensten alkoholischen Getränken eindecken, sondern auch mit Nasi-Goreng, welches in einem grossen Wok vor Ort zubereitet wurde. Der absolute Hammer waren die köstlichen Schinken-Ei Crepes: einfach köstlich! Zurück zum eigentlichen Event des Abends, zu Pämpsrämpel. Kaum zu glauben wie viele Instrumente diese Newcomer Band beherrscht: Geige, Akkordeon, diverse Gitarren! Daher auch kein Wunder, welche vielfältigen Musikstücke in einer einzigen Stunde zu hören waren. Die Geige von Mario erinnerte zu Beginn stark an Irische Folkslieder, auch geprägt durch die romantischen Melodien und dementsprechend angepassten Songtexten (sie selbst bezeichnen ihren Songstil als "Celtic Folk-Rock"). Später wurde der Sound dann richtig rockig. Mit herrlichen Gitarrenriffs wurden auch die zurückhaltendsten Zuhörer vom musikalischen Flow gepackt und begannen zu tanzen. Beeindruckend war auch die Instrumentenbeherrschung aller Bandmitglieder. Etwas schade fand ich dann doch, als Mario später nochmals die Geige in die Hand nahm. Die pure Rockstimmung erlitt dadurch irgendwie einen (Ab)Rutsch ins allzu Romantische, was jedoch nicht ganz den Kern meiner Bedürfnisse zu diesem Zeitpunkt traf. Im Grossen und Ganzen war das Konzert (und das Bandfestival allgemein) sehr gelungen und hinterliess eine bleibende, heitere Erinnerung. |