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Nachdem alle Nachwuchsbands für den Wettbewerb "Music Vibration 2003" gespielt hat- ten, wurde es Zeit den Vorjahressieger zu präsentieren. "M-Day" konnte den ersten Preis letztes Jahr abräumen, und man durfte gespannt sein, wie sich die Band in dem Jahr entwickelt hat.
Auch dieses Jahr habe ich mich im Stillen gefragt, woher der Name "M-Day" kommt, und ob sie wohl von einer grosser Kaufhauskette gesponsert werden. Doch dieses mal habe ich mich auf dem Internet schlau gemacht und erfahren, dass der Name ursprünglich "MayDay" hiess, dieser jedoch schon an eine andere Band vergeben war und so musste eine Alternative gefunden werden.
Genug vom Namen, mehr von der Musik.
Um es gleich vorneweg zu nehmen, bis auf den Mix hat die Band bei dieser Live-Performance voll überzeugt. Der Auftritt war sehr professionell und die Band, besonders Frontmann Ivo, konnte das wenige Publikum voll in den Bann ziehen.
Mit herrlichen "Sprungaktionen", der Gitarristen, vom Drumpodest und vielen Gelegenheiten zum Mitsingen war der Auftritt unterhaltsam und zeigte, dass die fünf Jungs und das eine Mädel, auf den Brettern, die die Welt bedeuten, sehr wohl fühlen. Die
Interaktion mit dem Publikum klappte hervorragend, ausser dass Gitarrist Michael, bei seinem aktionreichen Spiel 2 Mal fast stürzte.
Wenn ich schon von der einzigen Frau im Team von "M-Day" rede, dann will ich da auch noch ein bisschen ausholen, denn neben Sänger Ivo, der stimmlich absolut überzeugte, war da noch die 2. Stimme, gesungen von Rahel Meister, die dem Sound noch eine zusätzliche Note gab.
Diese Passagen mit 2. Stimme, wie auch die gut platzierten Synti-Melodien, sorgen dafür, dass der Sound abwechslungsreich wurde und sich von manchem, eintönigen Gitarrengeschrummel ab- heben konnte, welchen man im Moment für meinen Geschmack eindeutig zu viel hört.
"M-Day" fand einen eigenen Stil, der sehr melodiös aber auch kräftig rockig ist. Und das bringen sie live wirklich gut ans Publikum. Für hätten sie den Preis auch dieser Jahr gut nach Hause nehmen können. Der einzige Rüffel muss ich dem Mischer auf den Weg geben, der es nicht schaffte, den Sound, dem viel zu grossen Raum, mit viel zu wenig Leuten, anzupassen. So wurde die Musik oft zu einem Einheitsbrei, der die schönen Gitarrensolis und die Syntimelodien im Sumpf ertrinken liess.
Insgesamt ein sehr gelungener Auftritt, der bedeuten mehr ZuhörerInnen verdient hätte.
Mehr Informationen:
http:/www.m-day.ch
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