News im Mai 03
Porcupine Tree im Abart Zürich
Core22 im DRS3 Showcase
Studiowettbewerb - Jetzt anmelden!
Rock am Ring - Voranzeige
Special: M4Music 03 - Pop not dead?
M4M-Special: Die Foren und Diskussionen
M4M-Special: Das Festival
M4M-Special: Demo-Clinic & Contest
Special: M4Music 03 - Pop not dead?
MV03: Nachwuchsförderungs-Event im Aargau
MV03: Monsterbazz
MV03: Cruel Noise
MV03: Carnation
MV03: Dedicated
MV03: M-Day
MV03: Seng
MV03: Ivo


Interviews & mehr zum Anhören
Unser beliebetes online Game!
Die blacksheep.ch Konzertagenda
Das Schwarze Brett für Deine Nachrichten
Der blacksheep.ch Musiksuchdienst - Der Sherlock Holmes unter den Suchdiensten
Linkzone : Go Surf!
Die neusten CD's auf blacksheep.ws
Inhalte schnell gefunden
Der Musikeigenvertrieb für Deine Musik
Weitere Dienste






Das Hamburger Musiklabel der anderen Art!










Special: Music4 Music 03 (martina)
Die jüngsten waren die Härtesten

Während am sechsten M4music-Festivals an den Podiumsgesprächen kräftig über die Musikszene diskutiert wurde, wurde auf den Bühnen umso mehr gerockt, gerapt, aufgelegt und geträumt.

Wer am M4music-Live-Festival die aktuelle Hitparade suchte, wurde enttäuscht. Denn im 3. Floor an der Rockers-Nacht quitschten einem nicht die üblichen Mainstream-Melodien entgegen. Stattdessen flogen harte Gitarren-Riffs, herzerschütternde Bass-Lines, pulsierende Drums und raue Stimmen durch den Raum.

Den Diskussionen davon gerockt...
«A Sesaon Drive» machten den Anfang. Die jungen Rockern aus der Waadt gaben den Ton an, der nicht zuviel versprach und sich die ganze Rockers-Nacht hielt. Und je jünger die Bands waren, desto heftiger wurde der Sound. Die zwei Mädels und Schlagzeuger von «Toboggan» übernahmen das Ruder von «A Season Drive» und heizten weiter mächtig ein. Wo am Anfang der Gesang noch im Vordergrund stand, zeigten «Toboggan», dass es auch ohne geht. Obwohl die Melodien dadurch etwas verloren gingen, fesselten die wahrscheinlich jüngsten Musiker des Festivals die Rocker-Herzen. Die Strömung hielt auch mit «Magicrays», der letzte Live-Act der Rockers-Nacht, bis die beiden DJs «Sweetybird» und «Blazin' Lionezz» mit der After-Party und ihrem Dancehall-Reggae den Teppich wieder auf den Boden zurückholten.

...davon gerappt...
Der besagten Musik-Krise trotzten auch die Chopfnickers. «Luut & und Tüütli» rapten in ihrem Glarner Dialekt die Stimmung im Hauptsaal des Volkshauses auf Hochspannung. Anschliessend schüttelten sich Hip-Hop-Freaks eine Nacht lang zum Sound von «Le D.U.O» aus Genf, den Zürcher «Paar@ohrä» Unlive, dem Berner «Greis» und seinen Gästen, den Liestalern «Tafs» und den «DJs Skoob», «Nerz, Ability», «Mo-B» im Gedränge die Seele aus dem Leib. Faszinierend war allerdings nicht nur das Durchhaltevermögen der Chopfnicker-Fans. Der Totenkopf, der symbolisch an der Decke des Volkshauses hing, erregte fast mehr Aufmerksamkeit als die Licht- und Bühnen-Show selbst.

...und davon geträumt
Deutlich ruhiger zu und her ging es bei den Singers & Songwriters. Die vier Acts bewiesen, dass gegen die schlechteren Zeiten der Musikszene nicht laut gekämpft werden muss. Der Cowboy Elritschi eröffnete das Singers & Songwriters Festival. Mit Country-Songs stimmte er das doch etwas ältere Publikum auf eine stimmungsvolle Nacht nach Sonnenuntergang ein. Noch einen Hauch mehr Lagerfeuerstimmung ins Volkshaus brachte die Songwriterin Shirley Grimes. Melodischer Gitarren-Rock in allen Formen sind die Markenzeichen der in Bern lebenden Irin. Spezialitäten brachte auch der Allrounder Signorino TJ mit. Der sympathische Berner mit der süsslichen Stimme brachte das Publikum mit seinen diskreten und Showeinlagen zum Schmunzeln und zeigte, dass Songwriting nicht immer nachdenklich stimmen muss. Romantik pur war der Auftritt von Ex-Crank Frontmann Adrian Weyermann. Kerzen und rosarote Rosen schmückten die kleine Bühne, während der Songwriter aus seinem Leben erzählte.

Wem es zu laut, zu leise oder zu anstrengend war, konnte problemlos zwischen den verschiedenen Live-Festivals hin und her switchen und sich nach Lust und Laune seine Favoriten herauspicken. Ganz angenehm waren auch die Gartenschaukel, die Liegestühle und die Ferien-Tischchen mit Sonnenschirmen in der Lobby, die schon richtige Open Air-Stimmung verbreiteten.


Mehr Informationen:
www.m4music.ch/