| Zum Start der Wintersaison (äq) Lunazone & Sit heizten ein! Am 7.September stand die Eröffnung der Wintersaison, Im Böröm Pöm Pöm (Unterentfelden) auf dem Programm. Und um es richtig krachen zu lassen wurde Lunazone für einen Live-Gig verpflichtet.
Der Abend war ganz einfach ein Pflichtfach für alle die, die es noch mögen, wenn Jungs und Mädchen auf der Bühne noch richtig arbeiten und mit allen Fingern in die Saiten greifen. Nichts für Synhti-Freaks und Techno-Dancers. Der Abend begann mit ein, zwei Bierchen und einer gemütlichen Runde; auf dem Couch liegend oder am Boden sitzend wurde der Alltag abgeschüttelt und das Weekend so richtig eingeläutet. Um 23:00 Uhr war endlich Zeit, die Musik live zu geniessen. Die Vorgruppe “SIT” aus Reinach kam gut mit Gitarren bewaffnet auf die Bühne. SIT eine ziemlich junge Band, das heisst die MusikerInnen sind jung, wie lange die Band schon existiert, weiss ich leider nicht. Eine gemischte Gruppe aus drei Jungs und zwei Mädchen, die es sehr gut verstanden haben von Anfang weg kräftig zu rocken. Herausragend sicher die Stimme von Sängerin Sabrina und auch die verschiedenen zweistimmigen Parts zusammen mit der Bassistin. Ein Highlight sicher auch das Solo auf der Mundharmonika von Sabrina, dass in das rockige Arrangement eingebettet wurde.
Man spürte sehr gut, wie grosse Live-Erfahrung, welche die Jungs mit sich brachten. Der Funke sprang sofort auf das Publikum und so konnte ich z. B. ein ganze Gruppe Jungs beobachten, die ganz vorne an der Bühne standen und die Köpfe vom ersten bis zum letzten Stück bis zur totalen Erschöpfung schüttelten. Da die Lautstärke nicht gerade unbeachtlich war (also um ehrlich zu sein es war saulaut) hätte ich am anderen Morgen nicht in deren Hirnhaut stecken wollen. Lunazone powerte sich für die Fans richtig aus, die drei Gitarristen sprangen wie pin-pong Bälle auf und ab und dem Drumer
Der Einzige der mit seiner Leitung definitiv nicht überzeugen konnte war der gute Mann hinterm Mischpult, der den Sound eigentlich durchwegs in einen ziemlich lauten Brei verwandele, doch das war zum Glück eher Nebensache. Das Publikum liebte es laut und so schenkte man dem Mix keine grosse Beachtung. Mir hat’s sehr gut gefallen, meine Trommelfelle und das Mikro der Kamera waren nicht so begeistert. Dem Böröm zugute halten muss man aber dass Ohrenstopfen zur Verfügung standen. Traurigenweise wurden sie von fast Niemandem benutzt :-( (äq) Video Live-Mittschnitt: http://www.blacksheep.ch/realvideo/lunazone.ram Mehr Infos zur Band: http://www.lunazone.ch |