News im Oktober 03
Nautilus 03 - Ein Erlebnisbericht
Samy G - Der Auftritt an der Nautilus 03
Rahzel - Der Auftritt an der Nautilus 03
Open Air Peace Mountain - Ein Erlebnisbericht
Labyrinth - Vergleich Konzert im Kiff mit CD
Krokus - Ein Gespräch mit Korkus
Marc Sway - Ein Gespräch mit Marc Sway
Sway (nicht Marc) - CD and there comes another day
Ein Handy, das Reden kann
Serie: Goa Teil 6


Interviews & mehr zum Anhören
Unser beliebetes online Game!
Die blacksheep.ch Konzertagenda
Das Schwarze Brett für Deine Nachrichten
Der blacksheep.ch Musiksuchdienst - Der Sherlock Holmes unter den Suchdiensten
Linkzone : Go Surf!
Die neusten CD's auf blacksheep.ws
Inhalte schnell gefunden
Der Musikeigenvertrieb für Deine Musik
Weitere Dienste






Das Hamburger Musiklabel der anderen Art!










Marc Sway - Spricht von seiner Laufbahn (Martina)

«...ein Traum, den man in den Händen hält»

Seine beiden ersten Singles «Natural High» und «Ready for the ride» eroberten die Musikwelt im Nu. Mit seinem im Juli erschienen Debüt-Album «Marc's Way» stellt er nun die Superstar-Mania in den Schatten. Der Zürcher Sänger Marc Sway über seine Songs und seinen Weg zum Erfolg.

Über hundert Kids warten hinter der Bühne auf ihren Auftritt. Sie warten auf den Traum, der bald in Erfüllung gehen wird. Stolz ins Rampenlicht zu schreiten und das Starsein zu erleben. Als Chor von Marc Sway und Mia Aegerter. Es ist Sonntagnachmittag. Und wo andere Musiker sich noch drei Mal im Bett umdrehen, studieren der Zürcher und seine Musiker-Kollegin Mia mit hundertfünfzehn Kids ihre Hits ein und treten am Abend mit den stolzen Sängern vor ihren Eltern auf. Ein besonderes Erlebnis, das nicht nur den Sprösslingen die Schmetterlinge im Bauch flattern lässt. «Ich bin nervöser als die Kids», lacht Marc und lässt sich von der Begeisterung seines Chors anstecken.«Kinder haben Träume und können eine wahnsinnige Euphorie leben lassen, etwas das wir als Erwachsene manchmal total verlieren.

«Wenn man mit Kindern arbeitet und ihnen etwas gibt, dann kommt das fünffach wieder zurück. Das ist etwas Wunderschönes».

Zwei völlig verschiedene Kulturen
Marc's junge Vorbilder sind kaum älter als er, als er zum ersten Mal auf der Bühne stand. Gerade knappe vier Jahre alt war das Talent bei seinen ersten Auftritten und verzauberte sicher schon damals etliche Herzen mit seinen haselnussbraunen Augen. Die Leidenschaft zur Musik erbte der gelernte Werbe-Assistent von seinen Eltern. Seine Mutter ist Tanzlehrerin, sein Vater Sänger und Saxophonist. Aufgewachsen ist der heute 24-Jährige in der Nähe von Zürich. Jedoch auch vom brasilianischen Blut seiner Mutter geprägt, lernt Marc zwei völlig verschiedene Welten kennen. Brasilien und die Schweiz. Zwei Kulturen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Die Klischees, die einem spontan zu beiden Ländern in den Sinn kommen, räumt er jedoch aus dem Weg: «Es ist also nicht so, dass jeder Brasilianer Samba tanzen und jeder Schweizer jodeln kann.» Obwohl der charismatische Sänger in der Schweiz aufgewachsen ist, hat er viele Eigenschaften aus seiner zweiten Heimat übernommen. Wie etwa das mitreissende Temperament, welches sich in seinem rockigen, souligen und funkigen Sound wiederspiegelt.

Die Ruhe im Sturm
Seine Songs sind von Gefühlen und Erinnerungen geprägt. «Die Message meines Albums ist, die verschiedenen Arten und Facetten der Liebe mit den 13 Songs zu zeigen.» Doch es ist nicht nur die Liebe, die ihm die Ideen für die Songtexte liefert: «Manchmal sitze ich im Tram und beobachte die Leute oder spaziere durch die Natur. Meistens sind es aber Melodien, die mich inspirieren. Für mich hat die Melodie die höchste Priorität in einem Song.» Aus dem Leben geschriebene Geschichten und Melodien, die ihm oft vor dem Einschlafen durch den Kopf gehen, sind es, die den Newcomer so erfolgreich machen. Seit seine Radiohits «Natural High» und «Ready for the ride» auf den Playlists der Radiostationen auftauchten, reist Marc von Auftritt zu Auftritt, von Medientermin zu Medientermin, erhält die schönsten Gästebucheinträge und die süssesten Komplimente.

Um die Ruhe im Sturm wieder etwas zu finden, nimmt sich Marc manchmal Auszeiten. Am liebsten zieht er sich dann zurück und liest. Sein Lieblings-Schriftsteller ist Paulo Coelho («Der Alchimist»): «Weil er eine so wahnsinnig schöne und sensible Art hat zu schreiben,» schwärmt vom Bestseller-Autor und den Hirtenjungen, der auf seine Schafe verzichten musste, um seinem Traum zu den ägyptischen Pyramiden folgen zu können.

Der Weg ist das Ziel
Dass der Weg zum Ziel mit sehr vielen Emotionen verbunden ist, weiss Marc sehr gut:

«Hinter einem Album steckt so viel Freude, aber auch Sorgen und Schweissträume verbergen sich in einer CD-Hülle.»

Dafür ist der Erfolg umso schöner: «Die erste CD ist ein Traum, den man in den Händen hält.» Doch Marc ruht sich nicht auf seinen Lorbeeren aus. «Erfolg ist etwas, das man einerseits geniesst, anderseits muss es immer weiter gehen. Vor allem in der Musikindustrie. "Wenn man irgendwo ankommt, muss man weitermachen und das durchziehen, was man will."

Beinahe wäre ein Papierkorb seinem Traum zum Verhängnis geworden.
Doch das Schicksal rettete sein erstes Demotape aus den Klauen des Grauens. Ein A&R Manager der BMG Ariola München entdeckte das Tape zufälligerweise im Abfalleimer und konnte sogar den Europa-Chef der BMG für Marc Sway begeistern. Was wohl aus ihm geworden wäre, wenn das Tape nicht gefunden worden wäre? "Ich glaube ich habe deswegen nie darüber nachgedacht, weil ich die was wäre wenn?" Fragen selten stelle. Dass das Tape aus dem Abfall geholt wurde hat seinen Grund. "Und ich bin froh, dass es gefunden wurde!", strahlt Marc. Der Anfang einer Karriere, die schon fast ein Märchen sein könnte. Mit dem Unterschied, dass Marc's Geschichte Realität ist. Eben einfach Marc's Way.





Mehr Informationen:
http://www.marcsway.de